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Bayer: 150 Jahre Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Bayer: 150 Jahre Verbrechen gegen die Menschlichkeit

„BAYER organisiert teure Feiern, um sein 150-jähriges Bestehen zu feiern, doch die zahlreichen Verbrechen des Unternehmens werden in den Gedenkpublikationen nicht erwähnt. Anstatt seine Verantwortung für Zwangsarbeit, giftige Gase und tödliche Arzneimittel anzuerkennen, wird die Unternehmensgeschichte völlig ignoriert. "

Um herauszufinden, wer Bayer ist

Im März 2013 und vor den 150-jährigen Bayer-Feierlichkeiten veröffentlichte die Koordinierung gegen die Gefahren von Bayer in Deutschland den folgenden Bericht, den wir heute mit der Nachricht vom Verschwinden des Unternehmens Monsanto teilen. Der Prestigeverlust der Marke Monsanto war einer der Hauptgründe für das Verschwinden des Namens bei Bayer. Monsanto wird in Bayer am Leben bleiben, und seine Verbrechen, auf die sie einst antworten müssen, werden den kämpfenden Völkern in Erinnerung bleiben.

Aktion für die biologische Vielfalt

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BAYER organisiert teure Feiern, um sein 150-jähriges Bestehen zu feiern. Die zahlreichen Verbrechen des Unternehmens werden jedoch in den Gedenkpublikationen nicht erwähnt. Anstatt seine Verantwortung für Zwangsarbeit, giftige Gase und tödliche Arzneimittel anzuerkennen, wird die Unternehmensgeschichte völlig ignoriert. Die BAYER Dangers Coalition hat Gegenanträge für die nächste Versammlung der Hauptversammlung des Unternehmens gestellt, um die Schattenseiten der Vergangenheit von BAYER zu klären.

Anlässlich seines 150-jährigen Bestehens organisiert Bayer zahlreiche Feiern mit angesehenen Gästen. Eine Ausstellung zirkuliert um die Welt und ein speziell konstruiertes Luftschiff wird das Unternehmen auf fünf Kontinenten fördern. Die dunklen Perioden in der Unternehmensgeschichte wurden jedoch in den Feierlichkeiten völlig zum Schweigen gebracht. Themen wie Umweltverschmutzung, Pestizidvergiftung, Arbeiterproteste und Zusammenarbeit mit dem Dritten Reich werden einfach ignoriert.

Philipp Mimkes von der Koalition gegen die Gefahren von BAYER erklärte: „Als Mitglied der berüchtigten IG Farben war BAYER an den grausamsten Verbrechen in der Geschichte der Menschheit beteiligt: ​​Eine Tochtergesellschaft stellte Zyklon B für Gaskammern des Unternehmens zur Verfügung Er baute auch eine riesige Fabrik im Lager Auschwitz. Das Unternehmen betrieb sogar ein eigenes Konzentrationslager, in dem Sklavenarbeiter untergebracht waren. Zehntausende Menschen starben dort. " ""

Weitere Fakten aus der Unternehmensgeschichte:

=> Jede BAYER-Broschüre enthält einen Verweis auf die ASPIRIN-Erfindung von 1998, spielt jedoch nicht darauf an, dass das Unternehmen HEROIN gleichzeitig zur Behandlung von Kinderhusten auf den Markt gebracht hat. Kurz nach der Markteinführung wiesen die Ärzte auf die mögliche Abhängigkeit von Heroin hin. Bayer führte jedoch 15 Jahre lang eine weltweite Werbekampagne durch.

=> Carl Duisberg, der jahrzehntelang CEO von Bayer war, war persönlich an der Entwicklung giftiger Gase wie "Senfgas" beteiligt und förderte deren Einsatz an vorderster Front - entgegen dem Völkerrecht. Duisberg forderte die Abschiebung von Zehntausenden belgischen Zwangsarbeitern und förderte die Annexion großer Regionen Osteuropas.

=> Duisberg hat jahrzehntelang den Zusammenschluss der deutschen chemischen Industrie mit dem Ziel der Gründung der IG FARBEN tatkräftig unterstützt. Die 1925 gegründete Gruppe war das größte Unternehmen in Europa. Das Unternehmen lehnte die Weimarer Republik ab und leistete bedeutende Spenden an konservative Parteien und später an die Nazis.

=> Die IG FARBEN beteiligte sich aktiv am Eroberungskrieg des Dritten Reiches. Das Unternehmen folgte den Streitkräften in den besetzten Ländern Europas und übernahm in wenigen Wochen einen erheblichen Teil seiner chemischen Industrie. Es übernahm auch die Kohlengruben und die Ölförderung. Später spielte der spätere Präsident des BAYER-Verwaltungsrates, Kurt Hansen, eine führende Rolle bei dieser Beute.

=> In den Nürnberger Kriegsstrafverfahren stand die IG FARBEN auch vor einem eigenen Verfahren. In einem Abschnitt heißt es beispielsweise: „Es ist unbestreitbar, dass die kriminellen Experimente von SS-Ärzten an den Gefangenen der Konzentrationslager durchgeführt wurden. Diese Experimente waren eindeutig darauf ausgelegt, IG FARBEN-Produkte zu testen. »

=> Die in Nürnberg nach Verbüßung ihrer Haftstrafe verurteilten Staats- und Regierungschefs konnten ihre Karriere ungehindert fortsetzen. So wurde beispielsweise Fritz ter Meer Vorsitzender des BAYER-Aufsichtsrats. Während seines Verhörs in Nürnberg sagte er, dass die Sklavenarbeiter in Auschwitz "nicht zu viel leiden mussten, da sie sowieso getötet werden würden". BAYER gab sogar einer Stiftung seinen Namen „The Fritz ter Meer Foundation“.

=> In den BAYER-Labors wurde an chemischen Kriegsgasen geforscht. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Erfinder von SARIN und TABUN, Dr. Gerhard Schrader, Leiter der Pestizidabteilung bei BAYER. Während des Vietnamkrieges war BAYER an der Entwicklung von AGENT ORANGE beteiligt. Die Produktion wurde in der gemeinsam mit BAYER und MONSANTO gegründeten Firma MOBAY durchgeführt.

Symptomatisch für den Umgang von BAYER mit seiner Geschichte ist die Verleihung des Hansen Family Award im März 2013. Der von CEO Marijn Dekkers Bayer in Berlin verliehene Preis wurde ursprünglich vom ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Kurt Hansen gestiftet. Hansen trat 1931 der NSDAP bei. Bei der IG Farben wurde er Leiter der "Zentralabteilung für die Beschaffung von Rohstoffen", die im Krieg eine wichtige Rolle spielte (siehe oben). In der Person von Kurt Hansen ist die reibungslose Übertragung der IG Farben an die Bayer-Gruppe erneut sehr deutlich. Bisher hat BAYER keine unabhängige Studie zur Unternehmensgeschichte durchgeführt.

Nach Angaben der Bayer Hazard Coordination ist der Bayer-Verwaltungsrat für die Fehlinterpretation der Unternehmensgeschichte verantwortlich. Bei der nächsten Hauptversammlung in Köln am 26. April dürfen seine Aktien daher nicht ratifiziert werden. Die Koordination hat Gegenanträge eingeführt, die auf der Bayer-Website veröffentlicht wurden.

Quelle: CBG


Video: Bayer 150 Jahre (Juni 2021).